Die erste urkundliche Erwähnung der Familie Schreieder findet sich in den Heiratsmatrikeln der Pfarrei Künzing im Landkreis Deggendorf.
Am 18. Februar 1765 heiratete Michael Schreieder die Witwe Katharina Hoppenthaler. Ihr erster Ehemann, Johannes Hoppenthaler, war erst sechs Wochen zuvor verstorben. Mit der Eheschließung übernahm Michael Schreieder zugleich das Anwesen der Witwe in Wallersdorf, einer Ortschaft der Gemeinde Künzing. Dieses Wallersdorf darf jedoch nicht mit dem gleichnamigen Markt Wallersdorf verwechselt werden, der weiter südwestlich im heutigen Landkreis Dingolfing-Landau liegt.
Im Heiratseintrag werden Michaels Eltern, Georg und Magdalena Schreieder, genannt, die damals in Reisach lebten. Dort ließ sich später auch Michael mit seiner Familie nieder.
Katharina, geborene Hartl, wurde am 29. September 1722 geboren und war damit etwa zehn Jahre älter als Michael Schreieder. Aus den erhaltenen Kirchenbüchern gehen keine gemeinsamen Kinder aus dieser Ehe hervor.
Katharina Schreieder starb am 5. September 1784 in Reisbach Nr. 4 bei Osterhofen. Bereits ein halbes Jahr nach ihrem Tod heiratete Michael Schreieder erneut. Seine zweite Ehe schloss er mit Margaretha Schinnerl. Sie war die Mutter von Johann Schreieder.